In Bestandsgebäuden erfolgt die Warmwassererwärmung meist in einem Boiler, der mit einem Wärmetauscher ausgestattet ist, der bei Bedarf vom Heizungswasser durchflossen wird.

Energie kann durch folgende Maßnahmen eingespart werden:

  • Einbau einer thermischen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung. Optimal wäre es, wenn der vorhandene Boiler mit einem zweiten tiefliegenden Wärmetauscher ausgestattet ist, denn so kann man ohne Neuanschaffung eines Boilers die Solaranlage direkt anschließen. Wichtig ist auch noch, dass man für die Verlegung der Leitungen von den Kollektoren auf dem Dach in den Heizungskeller einen Kamin oder einen Entlüftungskanal (der mittlerweile für die Heizung nicht mehr vorgeschrieben ist) zur Verfügung hat. Dann ist ein Einbau einer solarthermischen Anlage rentabel (ca. 100 Liter Boilervolumen und 2m² Kollektorfläche je Person). Man strebt einen solaren Deckungsgrad von 70% bei der Warmwasserbereitung an. 30% werden dann vom Heizkessel im Jahresdurchschnitt gedeckt.
  • Sofern eine Warmwasserzirkulation vorhanden ist, sollte sie über eine gesteuerte Pumpe umgewälzt werden. Die Steuerung sollte entweder über die Einschaltdauer, besser aber durch eine Bedarfsautomatik erfolgen. Auf keinen Fall sollte die Zirkulation mit Schwerkraft (ohne Pumpe) oder mit dauernd laufender Pumpe betrieben werden.